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Slowakisches Paradies




Die Regionen

 


Bratislava
Hauptstadt mit herausgeputzter Altstadt, großer Burg, slowakischer Nationalgalerie.

Kleine Karpaten (Male Karpaty)
sanfte Hügel bis ca. 750 m NN mit verschlafen wirkenden Weindörfern. Entlang der "Karpaten-Weinstrasse" finden sich etliche private Weinkeller mit Weinprobe und -verkauf. Im September wird für zwei Wochen der frisch vergorene Wein, der Federweißer (burciak) ausgeschenkt. Diese dem Wiener Heurigen vergleichbare Tradition nennt sich hier Vinobranie.
Im weit über die Grenzen der Slowakei bekannten Dorf Slovensky Grob kommen von September bis Januar hauptsächlich Gänsebraten auf den Esstisch. Diesen Festtagsschmaus geniesst man weniger in den Gasthäusern als in vielen Privathaushalten mit angeschlossenen kleinen Wirtsstuben.

Donauebene
Gemeint sind die nördlichen Ausläufer der Donauebene mit sanft gewellten Feldern. Grösste Stadt ist Trnava mit historischen Altstadthäusern

Waagtal (Povazie)
Das Waagtal ist bekannt durch seine Heilbäder, wie Piestany, das berühmteste aller slowakischen Thermalbäder. Nicht weniger beliebt sind Trencianske Teplice und Rajecke Teplice. Wahrzeichen Trencin's ist die aus allen Richtungen sichtbare, imposante Burg. Weitere Städte im Waagtal sind Martin und Zilina. Nahe Zilina findet sich die wegen seiner vielen Türme Märchenschloss genannte Burg Bojnice. Auf der Waag sind unterhalb der Burgruine Strecno Flossfahrten möglich. Dauer ca. 60 bis 90 Minuten (www.strecno.sk).

Kleine Fatra (Maly Fatra) und West-Tatra (Zapadne Tatry)
Touristisch gut erschlossene aber über die Grenzen der Slowakei hinaus wenig bekannte Gebirgsregion. Zu den schönsten Wandergebieten der Slowakei gehört das Vratna-Tal in der Kleinen Fatra. Zentrum des Vratna-Tals ist Terchova, Geburtsort des slowakischen Nationalhelden Janosik. Das Tal gehört zu den schönsten Wandergebieten der Slowakei. Die West-Tatra erstreckt sich östlich des Flusses Orava. Größter Ort ist Dolny Kubin; kurz vor der polnischen Grenze liegt der Orava-Stausee. In Zuberec, einem bekannten Ski- und Wandergebiet lohnt sich das Orava-Freilichtmuseum.

Niedere Tatra (Nizke Tatry) und Hohe Tatra (Vysoke Tatry)
Hier befinden sich die bedeutendsten Ski- und Wanderzentren der Slowakei. Für die Niedere Tatra steht das Demänova-Tal mit den gleichnamigen, sehenswerten Höhlen. Verkehrsknotenpunkt ist Liptovsky Mikulas mit dem Stausee Liptovska Mara. Rund um den See befindet sich das Liptauer Museumsdorf, das Thermalbad Besenova und der riesige Aquapark Tatralandia (
www.tatralandia.sk).
Die "Strasse der Freiheit" verbindet die Ortschaften an den Hängen der Hohen Tatra. Oberhalb dieser Strasse liegt ein 70 Km langer Wanderweg, die Tatra-Magistrale. Eine ausreichende Anzahl an Berghütten erleichtert das Erwandern dieses schönen Höhenweges in mehreren Tagesetappen. Das weitläufigste Tal der Hohen Tatra ist das Stille Tal (Ticha Dolina) bei der ehemaligen Bergmannssiedlung Podbanske. An der "Strasse der Freiheit" liegt auch die höchstgelegene Siedlung der Slowakei, Strbske Pleso mit einem der schönsten Tatra-Bergseen. In Smokovec und Lomnica entspringen Mineralquellen und ermöglichen Kurbetrieb.

Slowakisches Erzgebirge (Slovenke rudohovie)
Aufgrund der einst reichen Bodenschätze entstanden hier im Mittelalter zahlreiche Bergbausiedlungen, wie Spania Dolina bei Banska Bystrica mit vielen Einfahrschächten. Zwischen Chvatimech und Cierny Balog verkehrt eine historische Dampfeisenbahn (Ciernohronska zeleznica) durch eine malerische Waldlandschaft. Beeindruckend ist die nur zu Fuss erlebbare malerische Altstadt von Kremnica. Älteste slowakische Bergbaustadt zu sein, dieses Titels rühmt sich das ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommene Banska Stiavnica. Bei Nova Bystryca liegt das Museumsdorf Vychylovka. Hier verkehrt auch eine kleine Waldeisenbahn. Das Biosphärenreservat Pol’ana ist das höchste Vulkangebirge der Slowakei und zählt zu den größten erloschenen Vulkanen in Europa. Das Landschaftsschutzgebiet ist von unzähligen Wanderwegen durchzogen.

Zips und slowakisches Paradies (Slovensky raj)
Nationalpark Pieniny an der Grenze zu Polen mit der Möglichkeit zu einer grenzüberschreitenden Flossfahrt auf dem Dunajec. Im Bezirksstädtchen Kezmarok findet sich im Zentrum der historischen Altstadt eine massive Stadtburg. Zu den schönsten Städten des Zips gehört die Kleinstadt Levoca. Auf kaum einem slowakischen Fremdenverkehrsprospekt feht die Zipser Burg (Spissky hrad). Im Sommer finden auf dem Burghang Ritterspiele statt. Auch diese Burg findet sich auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.
Das “
Slowakische Paradies” ist Teil eines Karstgebietes mit abrupt abbrechenden Schneisen und schmalen, steilen Schluchten. Bedingt durch das unwegsame Gelände sind die Wanderwege mit Stegen, Holzsteigen und Leitern verstärkt. Das slowakische Paradies ist inzwischen zum Nationalpark erklärt worden. Beliebter Ausgangspunkt ist Cingov bei Smizany. Nahe des Palczmanska-Stausees befindet sich die beeindruckende Eishöhle Dobsina.

 
Nordosten und Kosice
Das mittelalterliche Stadtzentrum von Bardejo wurde in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Unterhalb des Dukla-Passes finden sich karpatentypische Holzkirchen.

Slowakischer Karst (Slovensky kras)
Größtes Karstgebiet der Slowakei. Zentrum ist die Bezirksstadt Roznava. Ideales Wandergebiet auch für Mountainbiker. Allgemein typisch für Karstregionen sind die vielen Tropfsteinhöhlen.

Höhlen
Zu den bedeutendsten und interessantesten slowakischen Höhlen zählen
- Eishöhle von Dobsina (UNESCO-Weltkulturerbe)
- Belianska-Höhle
- Demänovska Freiheitshöhle
- Demänovska Eishöhle
- Ochtinska Aragonithöhle (UNESCO-Weltkulturerbe)
- Domica-Höhle (UNESCO-Weltkulturerbe)
- Gombasecka-Höhle (UNESCO-Weltkulturerbe)
- Jasovska-Höhle (UNESCO-Weltkulturerbe)
- Harmanecka-Höhle

www.ssj.sk

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